Messestadt Riem – Portrait

Messestadt Riem

Gerade einmal 20 Jahre jung ist die Messestadt in Riem. Als der Flughafen 1992 umzog, dauerte es nur noch acht Jahre bis die ersten Menschen in der Messestadt einziehen konnten. Im nördlichen Teil dominiert das neue Messegelände mit seinem imposanten Eingangsbereich. Zahlreiche Bürogebäude entstanden, die letzten Lücken werden jetzt noch nach und nach geschlossen.

Südlich des Willi-Brandt-Platzes und dem Einkaufszentrum der Riem Arcaden schließt sich die Wohngegend der Messestadt an. Abwechslungsreiche und moderne Architektur prägt das Bild dieses Quartiers. Große Teile sind verkehrsberuhigt oder ganz frei von Autoverkehr, was für ein entspanntes Draußensein und einen fließenden Übergang zum angrenzenden Park sorgt.

Überhaupt ist der Riemer Park etwas ganz besonderes. 2005 entstand er als Bundesgartenschau auf dem Rollfeld des ehemaligen Flughafens. An diese Herkunft erinnert die strenge Geometrie der langen Geraden und der Bepflanzung. Hunde, Läufer*innen und Radler*innen genießen zu fast jeder Tageszeit die offenen Flächen des Parks. Und für alle ist der See im Sommer ein großer Genuss.

Die Geschichte der Messestadt ist noch lange nicht abgeschlossen: Viele offene Flächen erwarten neue Bebauung, oft mit innovativen Bau- und Wohnkonzepten als Genossenschaftsbauten, Passivhäusern oder, wie derzeit diskutiert als Hochbauten in Holzbauweise.

Mehr über die Messestadt