Trudering – Portrait

Trudering

Kirch-, Wald-, Neu-, Straßtrudering, die Gartenstadt Trudering, das Moosfeld und das alte Dorf Riem: viele Teile eines großen Ganzen. Seit der Steinzeit wohnen Menschen in Trudering, doch erst seit dem 6. Jahrhundert taucht der Name auf, als sich der Herr Truchtaro mit seinen Leuten hier ansiedelte. Ganz bestimmt hat er nicht erwartet, dass 1500 Jahre später eine Straße, der Truchthari-Anger, nach ihm benannt wurde.

Im Laufe der Jahrhunderte findet Trudering als eigenes Dorf immer wieder Erwähnung in Urkunden bis es 1932 nach München eingemeindet wurde. Zu Zeiten des Flughafens München-Riem war Trudering ein eher nicht so begehrtes Wohnquartier, trotz der subventionierten Lärmschutzfenster. Das änderte sich schnell als der Flughafen 1992 ins Erdinger Moos zog und 1999 die U-Bahn kam. Große zusammenhängende Gebiete mit Einfamilienhäusern und unauffällige Neubaugebiete machten Trudering inzwischen sehr beliebt (und teuer).

Mit dem alten Dorfkern an der Truderinger Straße, der Nähe zu großen Erholungsflächen im Riemer Park mit seinem Badesee, dem Perlacher Forst im Süden, und mit der Volksfestwiese neben dem Kulturzentrum bewahrt sich dieser Stadtteil seinen fast noch dörflichen Charakter.
Aber auch Trudering wandelt sich. Die Nachverdichtung ist allerorts zu erkennen und die großen Freiflächen entlang der Bahngleise werden in absehbarer Zeit bebaut und von Trudinger*innen bewohnt werden.

Derzeit wohnen 73.000 in Trudering, die Prognosen gehen jedoch zu den 100.000 in zwanzig Jahren.

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