Anpassung des Bolzplatzes an der Kreillerstraße 21 an die Bedürfnisse der Jugendlichen

Antrag:

Auf dem Bolzplatz an der Kreillerstraße 21 sollen folgende Veränderungen vorgenommen werden:

  • Beleuchtung bei Bedarf
  • Ein Netz über dem Platz bzw. höherer Zaun oder Ballfang (Ball fliegt manchmal auf die Kreillerstraße)
  • Ein Unterstand für schlechtes Wetter
  • Eventuell ein Schild mit dem Hinweis für erlaubte Nutzungsdauer

Begründung:

Während der Coronazeit rückte das Problem in den Vordergrund, dass es für Jugendliche schwierig ist, im öffentlichen Raum einen Platz zu finden, wo sie sich ungestört treffen können. Es gab auch immer wieder Beschwerden von Anwohner*innen. Daher haben Frau Sharipova (Moderatorin REGSAM 14/15) und Frau Anja Huber (Leiterin SteG = Stelle für Gemeinwesenmediation im Sozialreferat) einen Stadtteilspaziergang initiiert, um geeignete Plätze zu finden. Treffpunkt war der Bolzplatz an der Kreillerstraße 21. Beteiligt waren Mitarbeiter*innen des Sozialreferats, Frau Hochdorfer vom Stadtjugendamt sowie zahlreiche Vertreter*innen von Jugendeinrichtungen in Berg am Laim, ebenso zwei Vertreter*innen des BA 14. Es wurden auch die Jugendlichen eingeladen, die sich häufig auf dem Bolzplatz aufhalten, diese waren auch zahlreich erschienen.

In dem folgenden Gespräch, was Ihnen besonders wichtig wäre, äußerten sie einhellig, dass dies eine Beleuchtung wäre, weil der Bolzplatz bei Dunkelheit unsicher wäre. Da der Ball bei Fußball trotz des Zauns manchmal auf die Kreillerstraße fliegt, wäre hier ein besserer Schutz notwendig. Schließlich wünschten sie sich sehr einen Unterstand bei schlechtem Wetter, da sie sich sonst in die gegenüberliegende Garageneinfahrt oder die U-Bahn stellen müssen. Sie wären auch bereit, den Unterstand selbst zu bauen oder sich daran zu beteiligen. Um schließlich Beschwerden von Anwohner*innen vorzubeugen, wäre ein Schild wünschenswert, wann das Spielen auf der Anlage erlaubt ist (15 – 20 Uhr?).

Die Anwesenden unterstützten diese Wünsche. Da gerade die Jugendlichen in dieser Zeit sehr von dem Kontaktverbot betroffen waren, bitten wir diesen Anliegen nachzukommen und den Aufenthalt im öffentlichen Raum für sie freundlicher zu gestalten.

Unser Antrag im RIS wird nachgetragen sobald vorhanden.