Neugestaltung des Knotenpunkts Wasserburger Landstraße / Rotkehlchenweg

Der Antrag wurde auf der Sitzung des Bezirksausschusses am 22.10.2020 als Prüfauftrag angenommen.

Antrag

Der BA15 fordert den Rückbau der ampelfreien Rechtsabbiegespur an der Wasserburger Landstraße (stadteinwärts) in den Rotkehlchenweg und die Neugestaltung der Nordseite dieses Knotenpunktes nach aktuellen Standards zugunsten von mehr Verkehrssicherheit, mehr Aufenthalts- & Aufstellflächen sowie einer Entsiegelung.

Begründung

Die ampelfreie Rechtsabbiegespur an diesem Knoten in den Rotkehlchenweg ist nicht nur der einzige freilaufende Rechtsabbieger an einer ampelgesteuerten Kreuzung entlang der Wasserburger Landstraße, sondern liegt auch noch an einer besonders ungeeigneten bzw. potenziell gefährlichen Stelle.

Die Nord-Süd-Querung Rotkehlchenweg-Turnerstraße ist wahrscheinlich die am stärksten von (Klein)Kindern frequentierte Kreuzung in Waldtrudering, da der Weg dort a) direkt zur Grundschule an der Turnerstraße, b) zu vier Kitas auf beiden Seiten der Wabula (Wasserburger Landstraße) und c) noch direkter zum TSV Waldtrudering führt.

Die kritisierte Abbiegespur führt dazu, dass Fußgänger und Fahrradfahrer neben der im Kreuzungsbereich 5-6spurigen Wasserburger Landstraße noch eine weitere – ungesicherte – Fahrbahn queren und eine aufgrund der räumlichen Bedingungen unangenehme Verschwenkung in Nord-Süd-Richtung mit einem sehr schmalen Gehweg zwischen dem Gelände des TSV Waldtrudering und der Kreuzung in Kauf nehmen müssen.

Ein Rückbau würde dagegen viele Vorteile mit sich bringen:

  • Die Kreuzungssituation würde für querende Verkehrsteilnehmer deutlich weniger beengt und überschaubarer, also insbesondere für (Klein)Kinder verkehrssicherer.
  • Der Rückbau des freilaufenden Rechtsabbiegers würde den Wegfall eines Anreizes zur Abkürzung der Autofahrt gen Bhf. Gronsdorf (bei roter Ampel) durch enge Wohnstraßen wie Rotkehlchenweg und Adlerstraße bedeuten, ein Plus im Bereich Verkehrssicherheit.
  • Ebenfalls deutlich sicherer (weil überschaubarer) wird die Kreuzung für Fahrradfahrer entlang der Wabula in Richtung stadteinwärts.
  • Der hochfrequentierte Zugangsbereich zwischen Kreuzung und TSV Waldtrudering würde aufgeweitet und entsiegelt – auch die Zufahrt der Fahrradabstellplätze könnte in Abstimmung mit dem TSV neu gestaltet werden.
  • Zusätzliche Bäume sollten gepflanzt und die Wurzelbereiche der geplagten Eschen im Südwesten der Turnhalle, deren Stämme direkt an den Gehweg reichen, entsiegelt werden.
  • Der Unmut der wenigen Autofahrer, die an dieser Stelle nach Norden abbiegen, dürfte sich hingegen in Grenzen halten, da der Knoten ja nur an die übrigen standardisierten Kreuzungen entlang der Wabula angeglichen wird. Zudem sind die Abbieger überwiegend direkte Anwohner und profitieren daher ebenfalls direkt von der Neugestaltung.

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