Trudering-Riem

Sanierung/Ertüchtigung der Grünanlage an der Bürgermeister-Keller-Straße

Dieser Antrag wurde in der Sitzung des BA am 22.07.2021 angenommen.

Anfrage

Der BA 15 bittet das Baureferat um Auskunft darüber, inwieweit und wann die im Rahmen der Aktiven Zentren Trudering vorgesehene Ertüchtigung und Gestaltung der städtischen Grünfläche nördlich der Bahn und südlich der Bürgermeister-Keller-Straße umgesetzt wird. Zudem werden Bau- und Kommunalreferat gebeten in diesem Zusammenhang zu prüfen, ob die südliche Reihe der Schrägparker an der städtischen Verbindungsstraße zwischen Bürgermeister-Keller-Straße und Dehner-Parkplatz umgewidmet, entsiegelt und der zu gestaltenden Grünanlage zugeschlagen werden kann.

Begründung

Die Gestaltung der seit vielen Jahren zugewucherten Grünfläche an der Bürgermeister-Keller-Straße (nördlich der Bahn, östlich der Unterführung am Lehrer-Götz-Weg und westlich des Dehner-Gartenmarktes) ist Teil des Integrierten Stadtteilentwicklungs-konzepts (ISEK) der Aktiven Zentren Trudering. Das Baureferat ist seit mehreren Jahren hier in einem Planungsprozess, eine erste Kinder- und Öffentlichkeitsbeteiligung fand bereits 2018/2019 statt. 2020 wurde bekannt, dass die Bahn eine Erweiterung des Güterbahnhofs Trudering plant, die vsl. auch in Flächen der besagten Grünanlage eingreift.

Dennoch sollte die Gestaltung der restlichen – der Bürgermeister-Keller-Straße zugewandten – Flächen angegangen und die dafür in Aussicht stehenden Fördermittel von Bund und Land gesichert werden.

Nachdem davon ausgegangen werden muss, dass die Grünanlage aufgrund der Planung der DB ohnehin kleiner ausfallen wird als geplant, soll zudem die Entsiegelung der südlichen Reihe der Schrägparker an der städtischen Verbindungsstraße zwischen Bürgermeister-Keller-Straße und Dehner-Parkplatz geprüft werden (s. Markierungen in den beigelegten Bild- und Kartenausschnitten). Diese Parkplätze werden so gut wie nie als solche genutzt und dienen in erster Linie als Abstellfläche für Paletten des Gartenmarkts oder als Wertstoffinsel. Diese Nutzungen könnten aber ohne großen Aufwand auf die nördliche Schrägparker-Reihe verlagert werden, wo dafür weitere ungenutzte Parkplätze unmittelbar südlich des Sportplatzes zur Verfügung stehen. Dadurch würde eine schmale aber eben auch gestaltbare Vertiefung der Grünfläche erst möglich, und zumindest in Ansätzen würde der zu erwartende (Grün-)Flächenverlust durch die Vergrößerung des Güterbahnhofs kompensiert.

Unser Antrag im RIS (wird hinzugefügt sobald vorhanden).