Mobilitätsstationen für den Münchner Osten

Der Antrag wurde auf der Sitzung des Bezirksausschusses am 19.11.2020 angenommen.

Antrag

Im Münchner Osten werden – vorrangig an geeigneten Haltestellen des schienengebundenen ÖPNV-Netzes – Mobilitätsstationen eingerichtet, als ein wesentlicher Baustein für eine urbane Mobilität ohne (eigenes) Auto.

An den Mobilitätsstationen sollen folgende Fahrzeuge angeboten werden: ein breites Angebot an Carsharing Fahrzeugen verschiedener Anbieter möglichst elektrifiziert inklusive Ladestationen, MVG-Radstation mit MVG Rad/MVG eRad/MVG eTrike, Lastenräder, ggfs. auch Taxis. Wo möglich, soll das Modell „Park and Bike“ realisiert werden.

Sinnvoll erscheint eine gemeinsame Strategie der BAs im Münchner Osten:

BA 13, (z. B. am gut ausgebauten P&R-Platz am S-Bahnhof Daglfing);
BA 14, (z. B. an einer der 3 Parkplatzflächen am U-Bahnhof Michaelibad);
BA 15, Truderinger U/S-Bahnhof (P&R) Süd und/oder Nord, Einkaufs-/Ortszentrum an der Truderinger Straße, Wasserburger Landstraße Einkaufs-/Ortszentrum, Messestadt U-Bahnhof West oder Ost;
BA 16, (z. B. U/S-Bahnhof Neuperlach Süd). Die BAs 13, 14 und 16 werden gebeten, sich mit eigenen Vorschlägen dem BA 15 anzuschließen.

Begründung

Mobilitätsstationen haben sich in München (Münchner Freiheit, Isarvorstadt und Neuaubing/Westkreuz) bewährt, ebenso in anderen deutschen und europäischen Städten. Sie sind für eine urbane Mobilitätswende ein unverzichtbares Werkzeug, um Mobilität bereitzustellen und gleichzeitig den Kfz-Verkehr zu reduzieren. Im Münchner Osten sollen deshalb in möglichst allen Stadtvierteln an geeigneten Orten entsprechende Angebote eingerichtet werden.

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