Konsequente Verkehrsüberwachung während der IAA

Vom Bezirksausschuss 15 am 22.10.2020 angenommen.

Antrag: Konsequente Verkehrsüberwachung der Wohngebiete in der Messestadt südlich der Hauptfahrbahn Willy-Brandt-Allee und des Edinburgh Platzes während der IAA (Internationale Automobilausstellung) und aller künftigen Großmessen.

Der BA15 fordert von Stadtverwaltung und Münchner Messegesellschaft (MMG) während der IAA 2021 eine konsequente Überwachung aller Anliegerstraßen in der Messestadt durch öffentliche und/oder private Ordnungsdienste. Dabei ist nicht nur Personaleinsatz gefragt, auch eine entsprechende temporäre Beschilderung (z. B. Zufahrt nur für Anlieger, etc.) soll umgesetzt werden. Die Kosten dafür trägt die Messegesellschaft.

Der BA15 ist im Rahmen eines „Runden Tisches“ mit Teilnehmern der MMG, des KVR, Plan-Ref. und Polizei an der Detailgestaltung zu beteiligen.
Nach einer Evaluierung der Überwachung unter Beteiligung des BA15 wird diese Verkehrsüberwachung bei allen künftigen Großmessen praktiziert.

Begründung

In der Vergangenheit gab es bei Großmessen immer wieder erheblichen Park- und Parksuchverkehr in den Wohnstraßen der Messestadt – mit erheblichen Ärger bei der Bewohnerschaft. Die Bewirtschaftung der „Blauen Zone“ durch die KVÜ reicht während dieser Großmessen nicht aus, Strafzettel werden billigend von den Fremdparkern in Kauf genommen. Mit der IAA 2021 steht den Messestädtern das nächste Ärgernis in der zweiten Septemberwoche 2021 bevor. Die Messegesellschaft wird aufgefordert, nicht nur die Gewinne aus diesen Großmessen einzunehmen, sondern nach 20 Jahren endlich auch Verantwortung gegenüber der benachbarten Wohnbevölkerung zu übernehmen. Die Stadtverwaltung und der Messeaufsichtsrat werden aufgefordert, den BA15 in seinen Bemühungen zu unterstützen.

Initiative: Herbert Danner, Susanne Weiß, Eva Döring, Ruth Pouvreau, Elise Pouvreau, Christoph Heidenhain,

Unser Antrag im Rathausinformationssystem.

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