Platz Schaffen für Jugendliche im westlichen Abschnitt des Riemer Parks

Antrag

Der BA15 fordert, in Ergänzung der Beschlussfassung zur Arrondierung Kirchtrudering im westlichen Abschnitt des Riemer Parks Flächen für Jugendliche zur Verfügung zu stellen und in der weiteren Planung zu berücksichtigen. Dieser westliche Teil ist derzeit noch nicht fertiggestellt, sondern wird parallel zur Bebauung des 5. Bauabschnitts Messestadt / Arrondierung Kirchtrudering und zur Erstellung des neuen Sportparks vom Landschaftsarchitekten Gilles Vexlard überplant.

Auf diesen Flächen soll es Jugendlichen möglich sein, sich zu treffen, ohne Geld ausgeben zu müssen und gleichzeitig nicht unerwünscht zu sein. Außerdem sollen die Flächen zwischen Kirchtrudering, Trudering und der Messestadt interkulturelle Begegnungen ermöglichen und unterstützen. Es soll ausdrücklich nicht eine Fläche geben, sondern mehrere kleine.

Der BA15 fordert zudem die Benennung einer Ansprechperson im Baureferat HA Gartenbau oder im Planungsreferat, die für unsere zukünftigen Fragen zur Verfügung steht.

Begründung

Schon jetzt leben in der Messestadt eine Vielzahl an Jugendlichen. Mit den neuen Schulen und dem neuen Bauabschnitt werden es noch mehr werden. So steht auch im offiziellen Stadtportal München: „Der Zuzug jüngerer (Familien-)Haushalte in den Bezirk führte dazu, dass es im Stadtbezirksvergleich die meisten Familien mit Kindern und den höchsten Anteil an Kindern und Jugendlichen gibt.“

Es braucht mehr Plätze, an denen sich Jugendliche im Freien treffen können, ohne auf Kritik zu stoßen.
Um Vorwürfen wie Lärmbelästigung und Verschmutzung vorzubeugen, sollen Plätze in Entfernung zur Wohnbebauung eingerichtet werden, bei denen Jugendliche ausdrücklich Willkommen sind. Sowohl Sportplätze zum Basketball- oder Tischtennis spielen als auch Plätze, an denen man einfach nur sitzen kann. Diese sollen mit genügend Mülleimern ausgestattet sein, damit Jugendliche auch die Chance haben, ihren Müll zu entsorgen.

Diese Plätze sollen mit Jugendlichen in Zusammenarbeit mit dem Quax und den umliegenden Schulen sowie dem Landschaftsarchitekten Gilles Vexlard erarbeitet werden. Außerdem ist die Lage ideal, da sie zwischen Kirchtrudering und der Messestadt ist. Da sich die zwei Viertel stark unterscheiden und sich die Freundeskreise nur selten überschneiden, bietet die Lage die Möglichkeit, das verbindende Viertel auch als soziale Brücke zu sehen.
Zudem soll das neue Siedlungsgebiet „Arrondierung Kirchtrudering“ mit ÖPNV gut erschlossen sein.

Unser Antrag im RIS wird nachgetragen sobald vorhanden.